andere Filme anders zeigen

Autor: Mathilde (Seite 13 von 20)

Hier geht es zum Trailer

Um der Strenge ihres türkischen Elternhauses zu entkommen, ist die junge Sibel zu allem bereit. In ihrer Verzweiflung bittet sie den 40-jährigen Alkoholiker Cahit, eine Scheinehe mit ihr einzugehen. Der willigt ein, und für einen kurzen Moment scheint die Rechnung aufzugehen: Sibel gewinnt ihre lang ersehnte Freiheit und Cahit versucht noch einmal, sein verpfuschtes Leben in den Griff zu bekommen. Doch je mehr er sich in die lebensfrohe junge Frau verliebt, desto mehr gerät der alternde Säufer aus dem Gleichgewicht. Unaufhaltsam bewegt sich das ungleiche Paar auf eine Katastrophe zu…(Verleih)

Selten spürte man im Kino einen derartigen Lebenshunger: In seinem preisgekrönten Film entwirft Akin virtuos und kompromisslos das hochemotionale Drama zweier Deutschtürken auf der Suche nach Identität. (Spiegel Online)

Hier geht es zum Trailer

Teheran, Ende der siebziger Jahre: allmählich legt sich ein langer Schatten über Marjanes Welt, als plötzlich Verwandte und Bekannte der Familie verschwinden. Unter dem Schah haben linke Intellektuelle keinen Platz in der Gesellschaft. Aber Marjane lebt und liebt das Leben eines aufmüpfigen Teenagers, sie ist politisch interessiert, hinterfragt alles, lehnt sich gegen die Tugendwächter und gegen die Restriktionen in ihrem Land auf. „Ich habe meine eigene Lebensgeschichte benutzt, um die Geschichte meiner Heimat zu erzählen.“ (NZZ)

Ein großes Schmuckstück des französischen Animationsfilms, ja des Autorenkinos überhaupt. Weitgehend schwarzweiß gehalten knüpft er ästhetisch dort an, wo der Animationsfilm einmal in vollster Blüte stehend vergessen wurde: Als ideales Medium für das persönliche Erzählen von Geschichten und Geschichte. (FR)

Hier geht es zum Trailer

Radiojournalist Johnny, der nach einer langen Beziehung wieder Single ist, arbeitet an einer Reportage, für die er Jugendliche in den gesamten USA zu ihrer Zukunft befragt. Doch nach einem Anruf seiner Schwester muss er sich unerwartet um ihren Sohn kümmern, den neunjährigen Jesse. Es ist das erste Mal, dass Johnny wirklich mit dem Thema Elternschaft in Berührung kommt und die Verantwortung für ein Kind übernehmen muss. (Verleih)

Ein zutiefst humanistisches Meisterwerk, das so intelligent wie melancholisch flexible Formen der Vergemeinschaftung erkundet und nachdrücklich für die Kraft des zugewandten Gesprächs plädiert. (filmdienst.de)

Hier geht es zum Trailer

Todd Phillips’ Studie über Arthur Fleck, unvergesslich porträtiert von Joaquin Phoenix, zeigt einen Mann, der darum kämpft, seinen Weg in Gothams zerrütteter Gesellschaft zu finden. Während man ihn tagsüber als Clown anheuern kann, strebt Arthur nachts danach, ein Stand-up-Comedian zu sein… doch am Ende scheint der Scherz immer auf seine Kosten zu gehen. Eine düstere Charakterstudie, in der Arthur – gefangen in einer Abwärtsspirale aus Gleichgültigkeit und Grausamkeit – eine Fehlentscheidung trifft, die zu einer Kettenreaktion von eskalierenden Ereignissen führt. (Verleih)

Der durch Bildgestaltung und Soundtrack atmosphärisch ungemein packende Psychothriller interpretiert die Figur des Joker, die als Gegenspieler von Batman zu den berühmtesten Superschurken des Genres zählt, als gebrochenen Antihelden, dessen Entwicklung ganz ohne fantastische Elemente mit größter Intensität fühlbar gemacht wird. (filmdienst.de)

Hier geht es zum Trailer

Joe, Ex-Militär und Ex-FBI, ist der Mann, den man bei Kidnapping ruft. Als er von einem verzweifelten New Yorker Senator den Auftrag erhält, seine halbwüchsige Tochter zu befreien, die in einem Bordell festgehalten wird, gerät er unerwartet in ein politisches Komplott, in dem Skrupel nicht auf der Tagesordnung stehen. Auf einem Terrain, das er nicht kennt, zwischen Gegnern, die ihm an Macht weit überlegen sind, muss Joe nun um sein Leben kämpfen. (Verleih)

Der furiose Thriller gleicht einem cineastischen Ereignis, weil sich die visuell und vor allem auch akustisch akzentuierten Kriegstraumata des Protagonisten immer wieder in die Handlung schieben. Das Doppelporträt eines innerlich zerrissenen Mannes und eines düsteren Großstadtmilieus schwankt dabei zwischen Brutalität und Zartheit. (filmdienst.de)

Hier geht es zum Trailer

John Callahan liebt das wilde Leben, schräge Witze und Alkohol. Selbst als sein Leben nach einer nächtlichen Sauftour durch einen schweren Autounfall völlig aus der Bahn geworfen wird, denkt er gar nicht daran, mit dem Trinken aufzuhören. Seiner Freundin und einem freigiebigen Unterstützer ist es zu verdanken, dass er sich widerwillig auf eine Entzugstherapie einlässt. Dabei entdeckt er sein Zeichentalent – und wendet es für bissige, respektlose Cartoons an, die er zunächst in einer Lokalzeitung veröffentlicht, die ihm bald aber Fans in vielen Ländern einbringen und ihm ein neues Leben schenken… (Verleih)

Phoenix liefert wie in WALK THE LINE wieder eine große Biopic-Show. Die Energie und der Overdrive, mit denen er hier zu Werke geht, scheinen mitunter auch dem Rollstuhl einen zusätz­li­chen Schub zu geben, mit dem John Callahan über die Bürger­steige saust. (artechock.de)

Hier geht es zum Trailer

HER spielt in naher Zukunft in Los Angeles: Der hochsensible Theodore lebt davon, anrührende persönliche Briefe für andere Menschen zu verfassen. Seine gescheiterte langjährige Beziehung hat ihm das Herz gebrochen – umso aufgeschlossener reagiert er auf sein neues Betriebssystem, das ihm als intuitive, eigenständige Persönlichkeit angepriesen wird. Als Theodore das System startet, lässt er sich von „Samanthas“ freundlicher Stimme bezaubern, denn sie stellt sich mit viel Verständnis, Sensibilität und erstaunlichem Humor auf ihn ein. (Verleih)

Eine der tiefgründigsten und gefühlsvollsten Romanzen seit Langem. Unfassbar schön und voller Wehmut. (Cinema)

Es ist das Vermögen, Emotionen zu mischen wie Maler ihre Farben und zu ihrem Ausdruck die Physis einzusetzen wie eine Leinwand, das die Schauspielerei von Joaquin Phoenix auszeichnet. Ob Indie, Science Fiction oder Drama, von den Erwartungen an bestimmte Genres lässt Phoenix sich nicht irritieren, er jongliert mit den Normen und beharrt auf Mehrdeutigkeit, wo das Eindimensionale die Regel ist. Dazu passt, dass es ihm keine Mühe bereitet, zwischen unterschiedlichen Darstellungsweisen zu wechseln. Soll heißen, dass Phoenix den großen Gestus des Chargenfachs ebenso beherrscht wie die Kunst der Mimikry oder die des Minimalismus. (epd Film 8.2018)

Wir zeigen:

Her

Don’t worry, weglaufen geht nicht

A Beautiful Day

Joker

Hier geht es zum Trailer

Salvador Mallo (Asier Flores) wächst im Valencia der 60er Jahre im Haus seines Vaters (Raúl Arévalo) und seiner liebevollen Mutter (Penélope Cruz) auf. Früh entdeckt er seine Begeisterung für das Medium Film und das Kino und so zieht es ihn in den 80er Jahren schließlich nach Madrid, wo er Federico (Leonardo Sbaraglia) kennenlernt, eine Begegnung, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Viele Jahre später ist Salvador Mallo (jetzt: Antonio Banderas) ein gefeierter Regisseur, einer der erfolgreichsten Filmschaffenden Spaniens, und blickt auf ein ereignisreiches Leben voller Exzesse, Erfolge und Verluste zurück. Während er sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt, überkommt ihn die Erkenntnis, dass er seine Erlebnisse mit anderen teilen muss – und schließlich scheint sich für Salvador ein Weg in ein neues Leben aufzutun… (Filmstarts.de)

Hier geht es zum Trailer

Obwohl Alma (Maren Eggert) wenig davon hält, erklärt sie sich bereit, für die Ethikkommission einen Bericht zur Frage abzugeben, ob man humanoide und kaum vom Menschen zu unterscheidende Roboter in Deutschland zulassen soll, und am dafür nötigen Experiment teilzunehmen. Denn für ihre Forschung am renommierten Berliner Pergamonmuseum kann sie die ihr im Gegenzug in Aussicht gestellte Förderung dringend brauchen. Obwohl Liebe das Letzte ist, was sie aktuell im Leben zwischen viel Arbeit, einer gescheiterten Beziehung und der Sorge um ihren dementen Vater braucht, nimmt sie so den Partnerschafts-Roboter Tom (Dan Stevens) bei sich auf. Eigentlich will Alma Tom nur in die Ecke stellen, um weiter ungestört ihrem Alltag nachgehen zu können. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Tom ist darauf programmiert, der perfekte Partner für sie zu sein und sie dazu zu bringen, sich in ihn zu verlieben…

Basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Emma Braslavsky. (Filmstarts.de)

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Kellerkino

Theme von Anders NorénHoch ↑