Kellerkino

andere Filme anders zeigen

Das Kellerkino gewinnt nordmedia-Preis

Auch in diesem Jahr erhielt das Kellerkino der Hildesheimer Volkshochschule den Kinoprogrammpreis für ein ausgezeichnetes Jahresfilmprogramm. Damit sind wie eines der wenigen Spielstätten in Niedersachsen, die seit Bestehen des Preises Jahr für Jahr für seine Arbeit vom Land bzw. mittlerweile von nordmedia geehrt worden ist. Wir freuen uns darüber sehr!

Gefeiert wurde die Preisverleihung in den Gronauer Lichtspielen, ein wunderbares, Charme versprühendes Kino, das auf jeden Fall ein Besuch wert ist.

Auf dem angefügten Foto sind v.l.n.r. zu sehen: Marion Jörns und Florian Freudenberger vom Kellerkino, die Schauspielerin und Preispatin Marleen Lohse und nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer

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1800 in der Nähe von Venedig kümmert sich Teresa (Galatéa Bellugi) in der Mädchenmusikschule Sant Ignazio um niedere Aufgaben. Kaum einer kennt sie oder ihren Namen, sie wird von allen immer nur „die Stumme“ genannt. Dabei ahnt niemand etwas von ihrem besonderen Talent. Teresa scheint die Welt um sie herum viel klarer als alle anderen von Musik durchzogen zu erkennen. Als alle sich auf den Besuch des Papstes vorbereiten und der Kapellmeister sich bemüht, eine neue Komposition für den Pontifex zu kreieren, macht Teresa eine entscheidende Entdeckung. In einer Abstellkammer steht ein Pianoforte, ein bis dahin komplett neues Instrument. (FILMSTARTS)

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Sizilien in den 60er Jahren. Lia ist 21 Jahre alt, schön, eigenwillig und zurückhaltend, aber auch selbstbewusst. Sie arbeitet lieber mit ihrem Vater auf dem Feld, als der Mutter im Haushalt zu helfen. Lorenzo, der Sohn des mafiosen Großunternehmers im Dorf, ist von ihr fasziniert. Nach einem anfänglichen Flirt wagt sie jedoch, ihn zurückzuweisen. Da wendet er brutale Gewalt an. Nach der Tradition müsste sie ihn nun heiraten, denn eine „Wiedergutmachungsehe“ würde ihre „Ehre“ retten. Doch Lia tut, was niemand erwartet hätte: Sie zeigt Lorenzo als Vergewaltiger an und zieht in einen persönlichen und juristischen Kampf um ihre Selbstbestimmung. (KINOHELD)

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Caterina (Lorenza Indovina) ist eine Mafia-Braut. Seit ihr Mann untergetaucht ist, hat sie den gemeinsamen Sohn Giuseppe (Piero Calabrese) so erzogen, dass er später die Spitze des Clans übernehmen kann. Doch mit Vittoria (Valeria Solarino) sagt eine neue Staatsanwältin dem organisierten Verbrechen den Kampf an. Sie will die Mafia-Frauen dazu bringen, ihr Schweigen zu brechen… (FILMSTARTS)

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Im italienischen Bergdorf Vermiglio leben drei Schwestern mit ihrem exzentrischen Vater während des Zweiten Weltkriegs. Als der Flüchtlingssoldat Pietro (Giuseppe De Domenico) auftaucht, heiratet die älteste Schwester Lucia (Martina Scrinzi) ihn und verlässt das gemeinsame Bett mit ihren Schwestern. Die zurückgebliebenen Schwestern fühlen sich benachteiligt und ihre Beziehung zueinander wird zusehends schwieriger. Als Pietro am Ende des Krieges eine Reise nach Sizilien unternimmt, wird Lucia durch einen einzigen Schuss zur Witwe. Doch dieser Schuss wurde von einer anderen Frau abgegeben, von deren Existenz Lucia nichts wusste. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit durchläuft Lucia eine physische und metaphorische Reise und öffnet ihr Herz für das Kind, das ihre Ehe hervorgebracht hat. (FILMSTARTS)

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Nach 20 Jahren blutigen Kampfes im Trojanischen Krieg beschließt Odysseus (Ralph Fiennes), nach Hause auf die griechische Insel Ithaka zurückzukehren. Doch die Schlacht hat zahlreiche tiefe Spuren an Odysseus hinterlassen – sowohl physisch als auch psychisch. Auch seine Heimat scheint nicht mehr die zu sein, die er vor zwei Jahrzehnten hinter sich lassen musste. Bestürzt muss er feststellen, dass seine Frau Penelope (Juliette Binoche) gefangengehalten wird und erneut verheiratet werden soll, damit ihr dann neuer Mann Odysseus‘ Platz auf dem Thron und damit die Herrschaft über Ithaka übernehmen soll. (FILMSTARTS)

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Ivo (Minna Wündrich) ist als mobile Palliativpflegerin tätig und steht in einer sehr individuellen Beziehung zu ihren Klientinnen, Klienten und deren Angehörigen. Mit Leidenschaft und hoher Professionalität kümmert sie sich um ihre Aufgaben. Selbst die Betreuung ihrer erkrankten Freundin Solveigh (Pia Hierzegger) übernimmt sie, obwohl ihr Vorgesetzter vor zu wenig Abstand gewarnt hatte. Im Verlauf dieser intensiven Begleitung und auf der Suche nach Trost entwickelt sich eine Affäre zwischen Ivo und Solveighs Ehemann Franz (Lukas Turtur). Lange gelingt es Ivo, zwischen aufrichtiger Versorgung und der Geheimhaltung der Affäre zu jonglieren. Doch als Solveigh sie um Beihilfe zum Suizid bittet, wird deutlich, welche zusätzliche Last Ivo durch den Verrat aufgebürdet wurde. (FILMSTARTS)

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Ein niederländischer Altenpfleger zieht mit Anfang zwanzig in die geschlossene Abteilung eines Altenheims, um den Umgang mit Demenzkranken aus nächster Nähe mitzuerleben. Zudem besucht er über die nächsten Jahre auch andere Länder von Moldawien über Südkorea bis Südafrika, um sich ein Bild davon zu machen, wie Demenzkranke behandelt werden. Der aktivistische Dokumentarfilm setzt sich für eine humane Behandlung auch der vermeintlich Hilflosen ein und sammelt weltweit Beweise dafür, dass Zuwendung weit wichtiger für die Pflege ist als die grundsätzliche finanzielle Lage der einzelnen Gesellschaft. Dabei verlässt er sich ganz auf die optimistische Persönlichkeit der Hauptfigur und unterstützt ihre Erkenntnisse mit Aussagen von Pflege-Fachleuten und einer emotionalen Filmmusik. (FILMDIENST)

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Der bekannte chilenische Journalist und Autor Augusto Góngora und die Schauspielerin und spätere Kultusministerin von Chile, Paulina Urrutia, heiraten nach 20 Jahren glücklicher Beziehung. Paulina beginnt 2014 damit, alltägliche Momente auf Video aufzunehmen, als bei ihrem Mann Alzheimer diagnostiziert wird. Momentaufnahmen von Liebe, Zärtlichkeit, Nähe und Entfremdung entstehen und zeichnen einen deutlichen Verlauf der fortschreitenden Krankheit. Maite Alberdi montiert diese Aufnahmen für diesen Dokumentarfilm zusammen mit alten Fernsehbildern zu einem collagenartigen Einblick in eine erfüllte Liebe und ein Leben am Rande des Vergessens. (FILMSTARTS)

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Ein ganz gewöhnlicher Tag auf der Bettenstation einer chirurgischen Abteilung: Schwerverletzte müssen versorgt und Operierte umsorgt werden, während privilegierte, aber egoistische Privatversicherte nach Extrawürsten krähen und das Pflegeteam natürlich mal wieder aufgrund von chronischem Personalmangel völlig unterbesetzt ist. Trotz der Hektik kümmert sich Floria (Leonie Benesch) fachkundig und mit voller Hingabe um ihre Patient*innen. Obwohl sie alles gibt, geht sie langsam auf dem Zahnfleisch und die Spätschicht scheint mehr und mehr außer Kontrolle zu geraten – bis ihr schließlich ein folgenschwerer Fehler unterläuft. (FILMSTARTS)



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Das französische Paar Nadia (Monia Chokri) und Céline (Ella Rumpf) steht 2014 kurz davor, Eltern zu werden. Die Tontechnikerin und die DJane haben entschieden, dass Nadia die Schwangerschaft übernimmt. Mit 37 Jahren ist für sie die Zeit drängender, während Céline mit ihren 32 Jahren möglicherweise noch eine spätere Schwangerschaft in Betracht ziehen könnte. Ein weiteres Kind bleibt immer eine Option, vielleicht führt ihr Weg dafür erneut zu einer dänischen Samenbank. Auch die Möglichkeit, dass Céline dann das Kind austragen wird, bleibt dem in der französischen Hauptstadt Paris lebenden Paar offen. (FILMSTARTS)

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