VHS-KELLERKINO im RIEDEL-SAAL

In Zusammenarbeit mit dem THEGA FILMPALAST

Immer dienstags um 17:00 Uhr und 19:30 Uhr

19. 09. 2017

Ein Dorf sieht schwarz


Frankreich 2016; 94 Min.; FSK: 0; O. m. dt. U.


19. September 2017

Ein Dorf sieht schwarz

(Bienvenue à Marly-Gomont)

 

Regie: Julien Rambaldi; Buch: J. Rambaldi, Benoît Graffin; Kamera: Yannick Ressigeac; Schnitt: Stéphane Pereira; Musik: Emmanuel Rambaldi; DarstellerInnen: Marc Zinga, Aïssa Maïga, Rufus, u.a.; Frankreich 2016; 94 Min.; FSK: 0; O. m. dt. U.

 

Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen...  (Verleih)

 

Rambaldi stimmt in seinem Film eine Hymne auf die Chance an, die sich einer geschlossenen Gesellschaft bietet, wenn sie sich auf Menschen einlässt, die von Außen kommen. Dass es dafür manchmal ein kleines Wunder braucht, ist Teil von Rambaldis liebevoller Ironie, die viel effektiver als jeder moralische Fingerzeig ist. (epd Film)


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