Etero (Eka Chavleishvili) ist fast 50 und hat schon immer allerhöchsten Wert auf ihre Unabhängigkeit gelegt. Deshalb hat sie auch nie geheiratet. Unbeirrt führt sie einen eigenen Laden mitten im georgischen Nirgendwo und lässt sich auch von hämischen Kommentaren nicht unterkriegen. Doch dann verrückt ein Unfall ihre Perspektive auf das Leben. Für sie komplett ungewohnt verliebt sie sich. Doch kann eine Beziehung mit ihrem starken Unabhängigkeitsstreben vereinbar sein?
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Shauna (Fanny Ardant) ist 70 Jahre alt, frei und unabhängig und hat ihr Liebesleben hinter sich gelassen. Sie ist jedoch von der Anwesenheit des 45-jährigen und damit deutlich jüngeren Pierre (Melvil Poupaud) verwirrt, dem sie vor 15 Jahren einmal zufällig in einem Krankenhaus begegnete. Doch wider ihres Erwartens sieht Pierre in ihr keine „ältere Frau“, sondern eine begehrenswerte Frau, die zu lieben er sich nicht scheut. Es gibt jedoch ein Problem: Pierre ist verheiratet, hat also Frau (Cécile de France) und Kinder. Doch ihre Zuneigung zueinander können die Shauna und Pierre nicht sonderlich lange verleugnen…
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Stop Making Sense ist ein Konzertfilm der Talking Heads unter der Regie von Jonathan Demme. Er wurde 1983 an drei Abenden während einer Promotiontour für das Album Speaking in Tongues aufgezeichnet. Der Film wurde als erster vollständig mit digitaler Audiotechnik produziert.
Der investigative Journalist Jacques Mayano (Vincent Lindon) untersucht im Auftrag eines Ausschusses des Vatikans einen mysteriösen Fall: Die 18-jährige Anna (Galatea Bellugi) aus einem kleinen Dorf im Südosten Frankreichs behauptet, dass ihr die Jungfrau Maria erschienen ist. Jacques hat mit Religion nicht viel am Hut, soll aber nun als Teil einer Untersuchungskommission herausfinden, was an den Behauptungen der jungen Frau dran ist. Vor Ort angekommen, stellt Jacques fest, dass sich bereits eine große Gemeinschaft von Gläubigen um Anna versammelt hat, die sie mit Anfragen überhäuft. Gleichzeitig erkennt er in ihr aber auch eine sensible und zutiefst gläubige junge Frau. Nach und nach kommt Jacques der Wahrheit auf die Spur und sieht seine persönlichen Überzeugungen auf die Probe gestellt…
Die Suche nach El Dorado – Eine Expedition spanischer Konquistadoren versucht die Stadt aus purem Gold ausfindig zu machen. Nach einigen unvorhersehbaren Problemen mit den Naturgewalten ist die Gruppe zwar erschöpft, doch die Gier nach dem Gold treibt sie, nach einer von Don Lope de Aguirre (Klaus Kinski) angeführten Meuterei, immer weiter ins unbarmherzige Urwald-Dickicht. Mit eiserner Befehlsgewalt führt Aguirre fortan das Regiment über die Expedition. Er ist davon besessen, in die Geschichte einzugehen. Sein Größenwahn kennt keine Grenzen auf der Suche nach Reichtum und Macht. Aber nicht nur die Natur erweist sich als unwirtlicher Gastgeber auch die Bewohner des Dschungels stehen den Konquistadoren feindselig gegenüber. Unaufhaltsam rückt das Verderben immer näher, je weiter die Gruppe vordringt.
Delia (Paola Cortellesi) ist Ehefrau und Mutter. Das sind die Rollen, die sie in der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre definieren. Und das ist ihr genug. In dieser merkwürdigen Zeit am Ende des Krieges erlebt sie mit ihrer Familie das Elend und den Aufschwung hautnah mit. Ivano (Valerio Mastandrea) arbeitet hart, um die Familie über Wasser halten zu können und lässt keine Gelegenheit aus, um das zu betonen. Respekt zeigt er nur gegenüber seinem Vater Sor Ottorino (Giorgio Colangeli). Die einzige Abwechslung für Delia ist ihre Freundin Marisa (Emanuela Fanelli), in der sie eine Vertraute gefunden hat, mit der sie Geheimnisse teilen kann. Als Delia eines Tages ein mysteriöser Brief erreicht, fasst sie den Mut, sich mehr für ihre Zukunft zu wünschen
Anfang der 1970er Jahre trifft Marco Carrera (Pierfrancesco Favino) zum ersten Mal auf Luisa Lattes (Bérénice Bejo) – ein schönes, etwas ungewöhnliches Mädchen. Es ist eine Liebe, die nie vollzogen, aber auch nie erlöschen wird. Marcos Eheleben findet in Rom statt, zusammen mit Marina (Kasia Smutniak) und ihrer Tochter Adele (Benedetta Porcaroli). Geplagt von einem unheimlichen Schicksal, das ihn schrecklichen Prüfungen unterzieht, findet sich Marco in Florenz wieder. Bereit, ihn vor den schlimmsten Schicksalsschlägen zu schützen, lehrt Daniele Carradori (Nanni Moretti), Marinas Psychoanalytiker, Marco, mit den unerwartetsten Veränderungen im Leben umzugehen.
Jeder verfolgt sein Hirngespinst, ohne es jemals zu fassen zu bekommen. Für manche ist es ein Traum vom schnellen Geld, für andere die Suche nach einer vergangenen Liebe. Zurück in seiner kleinen Stadt am Tyrrhenischen Meer trifft Arthur (Josh O’Connor) auf seine Tombaroli-Bande, die etruskische Gräber und archäologische Wunder plündert. Arthur hat eine Gabe, die er für seine Räuberfreunde einsetzt: Er spürt die Leere. Die Leere der Erde, in der sich die Überreste einer vergangenen Welt befinden. Dieselbe Leere, die die Erinnerung an seine verlorene Liebe Beniamina (Yile Yara Vianello) in ihm hinterlassen hat.
Pietro (Luca Marinelli) ist ein Junge aus der Stadt, Bruno (Alessandro Borghi) ist das letzte Kind eines vergessenen Bergdorfes. Im Laufe der Jahre bleibt Bruno seinem Berg treu, während Pietro derjenige ist, der kommt und geht. Ihre Begegnungen machen sie mit Liebe und Verlust bekannt, erinnern sie an ihre Herkunft und lassen ihre Schicksale entfalten, während Pietro und Bruno entdecken, was es heißt, wahre Freunde fürs Leben zu sein.
Dem Geschichtsprofessor Adam (Jake Gyllenhaal) erscheint das Leben wie ein endloser, nicht greifbarer Traum. Gelangweilt von seinem Alltag und seiner Beziehung lässt er Tag um Tag in Lethargie verstreichen – bis er in einem Film den Schauspieler Anthony (Jake Gyllenhaal) entdeckt, der ihm bis aufs Haar gleicht. Verstört aber auch fasziniert von dieser Entdeckung, beschließt er, seinen Doppelgänger aufzuspüren. Je tiefer Adam in Anthonys Welt eindringt und dabei auch dessen Frau (Sarah Gadon) näher kommt, desto mehr scheinen die Grenzen zwischen den beiden Personen zu verschwimmen. Die anfängliche Neugier steigert sich zur Besessenheit; ein bizarres und tödliches Spiel beginnt, an dessen Ende nur einer übrig bleiben kann… (Verleih) In kalten Bildern einer albtraumhaft bedrückenden Realität inszeniert der Film eine reizvolle Variation des Doppelgänger-Motivs, deren darstellerische und stilistische Konsequenz die rätselhafte Mehrdeutigkeit der Story wirksam unterstützt.