Kellerkino

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Autor: Mathilde (Seite 1 von 2)

Karakum – Ein Abenteuer in der Wüste – 27.10.2019

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Von Hamburg nach Turkmenistan: Der 13-jährige Robert darf in den Ferien seinen Vater besuchen, der als Ingenieur in der Wüste Karakum arbeitet. Am Flughafen holt ihn der Lastwagenfahrer Pjotr ab. Als Dritten hat Pjotr seinen Neffen Murad dabei, der zu einer entfernten Oase will. Doch manches geht schief auf dem Trip durch die Wüste und der LKW bleibt in den Sanddünen liegen. Während Pjotr aufbricht, um die nächste Wasserstelle zu suchen, sind die Jungen in der glühenden Hitze auf sich selbst gestellt. Pjotr kehrt nicht zurück und dem Segel-Fan Robert kommt die rettende Idee: Aus der Ladung des LKWs bauen sie einen Strandsegler – und schon bald beginnt eine abenteuerliche Segeltour durch die Wüste, bei der Murad und Robert von dem profitieren, was sie trotz aller kulturellen Gegensätze gemeinsam haben: Erfindungsgeist und eine gehörige Portion jugendliche Abenteuerlust. (verleih)

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Erde – 12.11.2019

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Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt – mit Baggern, Bohrern oder Dynamit. Nikolaus Geyrhalter beobachtet in Minen und Steinbrüchen, an Großbaustellen und Kohleabbaugebieten die Menschen bei ihrem ständigen Bestreben, sich den Planeten untertan zu machen und sich seine Rohstoffe anzueignen: Eine Bestandsaufnahme der Menschheit als wichtigster Einflussfaktor auf die fundamentalen und unwiderruflichen Veränderungen ihres Heimatplaneten. (epd Film)

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Asche ist reines Weiß (Jiang hu er nü) – 05.11.2019

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Qiao kommt aus einfachen Verhältnissen, doch sie liebt Bin, einen lokal sehr einfl ussreichen Gangster. Ihre Liebe zu ihm ist bedingungslos und gleichzeitig genießt sie den Respekt und die Vorteile, die der Frau eines Bandenführers zuteil werden. Eines Tages werden sie von einer rivalisierenden Bande angegriffen. Im letzten Moment greift Qiao zur Waffe. Sie rettet Bin das Leben und wird dafür verurteilt: 5 Jahre verbringt sie im Gefängnis, ohne den Namen Bins preiszugeben. Nach ihrer Entlassung begibt sie sich auf die Suche nach ihm, denn ihre Liebe und ihre Loyalität sind ungebrochen. Doch Bin bleibt verschwunden und das Land, das Qiao auf der Suche nach ihm durchquert, ist kaum wiederzuerkennen. (epd Film)

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Glücklich wie Lazzaro (Lazzaro felice) – 29.10.2019

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Inviolata, ein abgeschiedenes Landgut im italienischen Nirgendwo. Hier herrscht die Marquesa Alfonsina de Luna mit harter Hand über ihre Landarbeiter. Lazzaro ist einer von ihnen, ein junger Mann, so gutmütig, duldsam und unschuldig, dass man ihn für einfältig halten könnte. Eines Tages kommt Tancredi nach Inviolata, Sohn der Marquesa, der an seiner Mutter so sehr leidet wie am Landleben. Zwischen Tancredi entwickelt sich eine seltsame, ungleiche Freundschaft, die erste in Lazzaros Leben. Anfangs noch zart und unbeholfen, wird sie die Zeit überdauern, auch die alles auseinander sprengenden Folgen des »Großen Betrugs«, die Lazzaro auf der Suche nach Tancredi in die große Stadt führen wird. (epd Film)

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Einfach das Ende der Welt (Juste la fin du monde) – 22.10.2019

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Nach über zwölf Jahren kehrt Louis erstmals nach Hause zurück und versetzt damit seine Familie in helle Aufregung. Doch die anfängliche Freude über die Heimkehr des verlorenen Sohnes und Bruders schlägt schnell um: Alte Wunden brechen auf und bald finden sich alle zurück in alten Mustern, vollkommen unfähig, miteinander zu sprechen. Wird es Louis gelingen das zu tun, wofür er gekommen ist. (epd Film)

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Zu jeder Zeit (De chaque instant)- 01.10.2019

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Jedes Jahr machen sich tausende von Auszubildenden auf den Weg, Gesundheits- und Krankenpflegende zu werden. Sie lernen in Krankenhäusern, Rehakliniken, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, wie vielseitig ihr zukünftiger Beruf ist. Sie verbringen viele Unterrichtsstunden in der Pflegeschule und büffeln anatomische, technische und rechtliche Grundlagen für ihr berufliches Handeln. Dies ist eine intensive Zeit, in der sie sich nicht nur ein hohes Maß an Wissen aneignen, sondern gleichzeitig die Situationen, die sie alltäglich erleben, auf verschiedenen Ebenen reflektieren. (epd Film)

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Klasse Deutsch – 17.09.2019

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KLASSE DEUTSCH

Regie, Buch, Schnitt: Florian Heinzen-Ziob; Kamera: Enno Endlicher; Musik: Vasyl Humnytskyy; Deutschland 2018; 89 Min.; FSK: 6; dt. Fassung

Was ist der Unterschied zwischen „finden“ und „erfinden“? Wie funktioniert ein Wörterbuch? Und wer ist Albert Schweinsteiger? Die B206 ist keine normale Schulklasse, und Ute Vecchio ist keine normale Lehrerin. Maximal zwei Jahre hat die resolute Kölnerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu nach Deutschland kommen, mit Härte und Hingabe auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten. Dabei sind die Herausforderungen so vielschichtig wie die Länder und Kulturen, aus denen die Kinder kommen: Die ehrgeizige Pranvera, die im Armdrücken selbst gegen die Jungs gewinnt, muss erleben, wie ihre beste Freundin abgeschoben wird. Ferdi, der von einem Job als Automechaniker träumt, bleiben nur vier Monate, um vier Jahre Schulstoff nachzuholen. Und Klassenclown Kujtim hat während seines bewegten Lebens zwar vier Sprachen gelernt, kann aber keine einzige Sprache schreiben. (Verleih)

Ein filmisches Kleinod, das erfahren lässt, welch enorme Anpassungsleistung Kinder aus Migrantenfamilien erbringen – und wie wichtig gute Lehrer für unsere Gesellschaft sind. (StadtRevue Köln)

Mehr unter: www.klassedeutsch.de

Am 24. September ist der Riedelsaal leider belegt und wir pausieren für eine Woche.

Am 1. Oktober melden wir uns dann mit dem letzten Film in unserer Reihe „100 Jahre VHS Hildesheim“ zurück: „Zu jeder Zeit“. Mehr dazu hier.

Wir freuen uns auf Ihr / Dein Kommen,

Das Kellerkino-Team

Mehr über den Film

Was ist der Unterschied zwischen »finden« und »erfinden«? Wie funktioniert ein Wörterbuch? Und wer ist Albert Schweinsteiger? Die B206 ist keine normale Schulklasse und Ute Vecchio ist keine normale Lehrerin. Maximal zwei Jahre hat die resolute Kölnerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu nach Deutschland kommen, mit Härte und Hingabe auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten. Dabei sind die Herausforderungen so vielschichtig wie die Länder und Kulturen, aus denen die Kinder kommen: Die ehrgeizige Pranvera, die im Armdrücken selbst gegen die Jungs gewinnt, muss erleben, wie ihre beste Freundin abgeschoben wird. Ferdi, der von einem Job als Automechaniker träumt, bleiben nur 4 Monate, um 4 Jahre Schulstoff nachzuholen. Und Klassenclown Kujtim hat während seines bewegten Lebens zwar vier Sprachen gelernt, kann aber keine einzige Sprache schreiben. (epd Film)

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Berlin Rebel High School – 10.09.2019

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Liebe Filmfreundinnen und Filmfreunde,

am kommenden Dienstag, den 10. September, fallen um 17:00 Uhr und um 19:30 Uhr die Rebellen im Riedelsaal ein!

Wir zeigen den Dokumentarfilm „Berlin Rebel High School“, in dem es um eine von Schüler*innen und Lehrer*innen selbstverwaltete Schule geht.

Berlin Rebel High School

Regie, Buch: Alexander Kleider; Kamera: Andy Lehmann, A. Kleider; Schnitt: Daniela Michel, Patricia Rommel, A. Kleider; Musik: Eckes Malz; Deutschland 2017; 92 Min.; FSK: 0; dt. Fassung

Alex war mit Anfang 20 schon an über zehn Schulen. Nirgends hat er es lange ausgehalten, mit Disziplinzwang und der Konkurrenz unter den Schüler*innen kam er nicht klar. So ging es auch Lena, die sich in der Schule nie frei fühlte und stets gegen die Regeln des Landlebens aufbegehrte. Und für Hanil aus Aachen war Schule eine lästige und völlig sinnfreie Pflichtveranstaltung. Doch sie alle wollten stattdessen nicht nur einfach nichts machen, sondern eine Zukunft für sich reklamieren, die Spaß und Sinn macht. Sie alle sind Teil einer Klasse der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin. Seit 1973 besteht die SFE als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Damit ist die SFE extrem erfolgreich und schaffte es bis ganz nach oben in den Schulwettbewerben.

Alexander Kleider hat einen wilden Haufen von Underdogs auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und auch die Lehrer*innen portraitiert, denen an der Neugier der Schüler*innen viel gelegen ist. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt. (Verleih)

BERLIN REBEL HIGH SCHOOL ist ein intensiver und liebevoller Dokumentarfilm, ein Lehrfilm über ein einmaliges Bildungsprojekt, das bisher noch niemand so ausführlich begleiten durfte wie der Regisseur Alexander Kleider. Der Film zeigt, wie viel Spaß Schule machen kann, wenn es Lehrer gibt, die ihren Schülern mit Vertrauen und Zutrauen die Freude am Entdecken zeigen. (Berliner Zeitung)

Mehr Infos unter: http://www.berlin-rebel-high-school.de/

Zu den gewohnten Eintrittspreisen von 7 € / 5 € / 3 € bieten wir in der Filmreihe „100 Jahre Volkshochschule Hildesheim“ außerdem folgende Filme an:

17.9.: Klasse Deutsch

1.10.: Zu jeder Zeit

Wir freuen uns auf Ihr / Dein Kommen,
Das Kellerkino-Team

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Die Anfängerin – 03.09.2019

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Mit 58 Jahren ist Dr. med Annebärbel Buschhaus (Ulrike Krumbiegel) in ihrem Leben erstarrt wie ein Eisblock. Als Ärztin zeigt sie wenig Mitgefühl, als Ehefrau wenig Liebe. In Annebärbels freudloser Welt zählt nur eins: Die Meinung ihrer perfektionistischen Mutter Irene (Annekathrin Bürger), die mit Kritik an Annebärbels Fähigkeiten als Ärztin, Tochter und Ehefrau nicht hinter dem Berg hält. Nichts was Annebärbel tut, ist gut genug für Irene. Erst recht nicht, seit Annebärbel Irenes Arztpraxis übernommen hat. Als Annebärbel auch noch kurz vor Weihnachten von ihrem Mann Rolf (Rainer Bock) verlassen wird, bricht ihr sorgsam errichtetes Kartenhaus zusammen. Annebärbel flüchtet sich während der Weihnachtsfeiertage in die Arbeit. Beim nächtlichen Bereitschaftsdienst an der Eishalle des Olympiastützpunktes Berlin offenbart sich der Ärztin eine Welt voller Eleganz, Leichtigkeit und Freiheit, die sie bereits als Kind begeisterte und von der sie nun aufs Neue magisch angezogen wird. Auf den Spuren ihres Kindheitstraums zieht Annebärbel nach 50 Jahren erneut die Schlittschuhe an. Sie will ihr altes Leben hinter sich lassen und nochmal ganz von vorne anfangen – sehr zum Missfallen ihrer Mutter, die ihr Lebenswerk – die Arztpraxis – in Gefahr sieht und kurzerhand selbst wieder den Arztkittel überwirft. Annebärbel hingegen blüht inmitten einer Gruppe skurriler Hobbyeisläufer förmlich auf und findet in der Berliner Jugendmeisterin Jolina (Maria Rogozina) schließlich eine Vertraute, die ihr Sicherheit auf dem Eis gibt – und nicht nur dort. Als Annebärbel dann jedoch auf die gleichaltrige Eiskunstlauf-Weltmeisterin von 1974, Christine Stüber-Errath, trifft, die von Irene geradezu vergöttert wird, brechen alte Wunden auf. Annebärbel wird klar, dass sie sich emanzipieren muss, um wirklich frei zu sein …. (epd Film)

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Jahresfilmprogrammpreis 2008

Jahresfilmprogrammpreis 2008

Kellerkino-Mitarbeiter Florian Freudenberger mit Schauspieler Maxim Mehmet und nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer bei der Übergabe des Programmpreises 2008
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