VHS-KELLERKINO im RIEDEL-SAAL

In Zusammenarbeit mit dem THEGA FILMPALAST

Immer dienstags um 17:00 Uhr und 19:30 Uhr

12. 12. 2017

Die andere Seite der Hoffnung


Finnland / Deutschland 2017; 100 Min.; FSK: 6; 17:00 Uhr: dt. Fassung; 19:30 Uhr: O. m. dt. U.


In Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt und der Medienstelle des Bistums Hildesheim

 

12. Dezember 2017

Die andere Seite der Hoffnung

(Toivon tuolla puolen)

 

Regie, Buch: Aki Kaurismäki; Kamera: Timo Salminen; Schnitt: Samu Keikkilä; DarstellerInnen: Kati Outinen, Ville Virtanen, Sherwan Haji, Tommi Korpela, Mirja Oksanen, u.a.; Finnland / Deutschland 2017; 100 Min.; FSK: ;

17:00 Uhr: dt. Fassung; 19:30 Uhr: O. m. dt. U. 

 

Wikström, in der Mitte des Lebens angekommen, kauft ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse. Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite.

DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG erzählt davon, dass jeder Melancholie ein fast rebellischer Zug der Hoffnung innewohnt. Und zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus.

Kaurismäkis Helden waren immer die „kleinen Leute“: Außenseiter, Arbeiter und Arbeitslose. Seit LE HAVRE hat Kaurismäki den Kosmos seiner filmischen „Underdogs“ um eine globale Komponente erweitert. Um diejenigen, die auf der Flucht sind und jetzt in der sozialen Hierarchie ganz unten stehen. (Verleih)

 

DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG zeigt uns die Welt, wie sie sein könnte. Vielleicht ein bisschen traurig, aber verdammt schön. (ARD ttt)

 

Die andere Seite der Hoffnung ist natürlich eine Utopie, weil Kaurismäki ein großer Humanist ist. Formal ist der Film ein Märchen. Voller Wärme, obwohl er in kühles nordisches blaues Licht getaucht ist. Und voller Musik. Ein wirklich großartiger Film. (Die Welt)


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